Probleme, die nach einer Amputation zu bewältigen sind, bestehen am wenigsten im Erlernen der neuen Mobilität mittels der Prothesenversorgung. Daran arbeiten in den Kliniken und Rehazentren interdisziplinäre und kompetente Fachteams von Ärzten, Therapeuten bis hin zu den Orthopädietechnikern. Doch was kommt dann, wie geht es weiter? Wer bringt einem bei mit der neuen, völlig anderen Lebenssituation, den neuen Herausforderungen, Gedanken, Ängsten und Nöten umzugehen? Wichtige Unterstützung ist dabei das vertrauensvolle Gespräch mit anderen Betroffenen. Erfahrungsaustausch untereinander als gelebte Hilfe zur Selbsthilfe. Der ebenfalls Amputierte als verlässlicher Ansprechpartner, als Freund in der Nähe. Die Selbsthilfegruppe als kompetente Anlaufstelle für Beratung, Hilfe in sozialen und allgemeinen rechtlichen Belangen, und als Ort der guten Gespräche, um Kraft zu tanken für den Alltag. 
Unsere Gruppe „Standbein“ versteht sich als Regionalgruppe des bewährten Freundeskreises in Coburg. Wir sind auch im Präsidium des Bundesverbandes für Menschen mit Arm- oder Beinamputation e.V. vertreten. Bei Bedarf steht ein Expertenteam aus Ärzten, Ergo- und Physiotherapeuten, Diabetes- und Ernährungsberatern, Juristen, Orthopädietechnikern und Krankenkassenspezialisten für detaillierte Beratungen bereit. Die Mitgliedschaft bei uns ist selbstverständlich kostenfrei und freiwillig. Unsere Angebote richten sich immer an alle Amputierte jeglicher Mobilitätsgrade! |